Wer ernten will, muss erst einmal schwitzen. Vor der 2. Pflanzung sah es in unseren sieben Hochbeeten an der Simpertschule noch recht überschaubar aus: Die Kinder haben Steine herausgeklaubt, die Erde aufgelockert und Pflanzlöcher gegraben.

Tomaten, Zucchini und Gurken kamen als zarte Setzlinge in den Boden, dazu Karotten-, Mais- und Bohnensamen. Alles wurde ordentlich beschriftet, mit Laub gemulcht und angegossen.

Die Geduld der letzten Monate hat sich ausgezahlt. Über den Sommer sind die Beete regelrecht explodiert. Die Kartoffelpflanzen stehen dicht an dicht, der Mangold leuchtet kräftig grün und rot.

Die ersten Ernten sind bereits eingefahren: Frische Gurken, Kohlrabi, Lauch und bunte Paprika landeten direkt auf dem Tisch und wurden gemeinsam zubereitet.
Für die Schülerinnen und Schüler ist genau das der beste Teil des Projekts: Nicht aus dem Supermarktregal, sondern mit den eigenen Händen aus der Erde geholt.
